Hilfe für Myanmar

Ein „cooles“ Projekt der 4A und 4C, zugleich unser 30-Jahr- Jubiläum der Unterstützung in fernen Ländern.

Mit „Mingalaba“ begrüßt man sich in Myanmar, der jungen südostasiatischen Republik, die noch unter den Folgen jahrelanger Militärdiktatur und Kolonialisierung leidet. Fehlende Bildung, eine aussichtslose Arbeitsmarktsituation und die Unterdrückung von Minderheiten haben die Bevölkerung in tiefe Armut und Verzweiflung gestürzt. Der Menschenhandel ins benachbarte Thailand floriert. Die Kirche vor Ort, nur 6 % sind Christen, versucht mit Schulen, Ausbildungs- und Zufluchtsstätten für Kinder und Jugendliche zu helfen. 

Unsere Schule hat sie über die „Jugendaktion/Missio Austria“ in den letzten beiden Oktoberwochen mit dem schulinternen Verkauf von Süßwaren aus dem Fairen Handel dabei unterstützt. Die 4A und die 4C vermarkteten 126 Kilo Schokopralinen und 24 Kilo Bio-Fruchtgummitierchen im Zusammenhang von umfangreicher Information über Myanmar in Katholischer Religion. Der Reinerlös davon geht zum Beispiel an eine Ausbildungsstätte für junge Schneiderinnen, in der burmesische Jugendliche auch Schutz vor dem Menschenhandel finden.

Die Hilfe für Jugendliche in fernen Ländern hat an unserer Schule schon eine lange Tradition. Heuer fand sie zum 30.Mal im Oktober, dem Monat der Weltmission, statt. Ein herzliches Danke den beiden Projektklassen und Mag. Hermine Tribelnig für deren tatkräftige Mithilfe und allen, die mit dem Erwerb von Schokopralinen und Bio-Fruchtgummitierchen Solidarität mit burmesischen Jugendlichen in sehr armen Verhältnissen gezeigt haben!

                                                                                                            Mag. Eva Wilhelm-Sigert

Aus den Feedback-Bögen der Projektklassen:

„Da das Projekt einem wohltätigen Zweck dient und jährlich allerseits sehnlich darauf gewartet wird, durfte die Missio-Aktion auch dieses Jahr nicht fehlen. Neben den Gummibärchen sind die Schokopralinen besonders beliebt. Durch deren Erwerb unterstützt man Kinder in fernen Ländern, die unter schlechten Lebensbedingungen oder kaum vorhandener sozialer Integration in ihren Heimatländern leiden. Ich fand die Aktion sehr spannend und es hat mir viel Spaß gemacht, beim Verkauf dabei zu sein. Zusätzlich habe ich gelernt, wie wichtig es ist, solche Aktionen zu unterstützen, um für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen.“ (David Weihs, 4A)

„Es war ein cooles Projekt. Man kann mit diesem Verkauf vielen Kindern in Myanmar helfen. Außerdem waren die Pralinen und die Fruchtgummitierchen sehr lecker.“ (Konstantin Hrovat, 4A)

„Unsere Klasse hat heuer die Missio-Verkaufsaktion durchgeführt, um Jugendliche in Myanmar zu unterstützen. Unsere Schule beteiligt sich schon seit 30 Jahren an der Missio-Solidaritätsaktion. In Religion haben wir viel über das Leben in Myanmar und über das, was die Leute dort durchgemacht haben, gelernt. Es war lustig, durch die Schule zu gehen und Schokolade und Gummitierchen zu verkaufen.“ (Blanca Mateu, 4A)