Urgeschichte interaktiv

 

erlebten die SchülerInnen der Klassen 2cde als willkommene Ergänzung zum Geschichtsunterricht im MAMUZ, im NÖ Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya.

Nach der witterungsbedingt etwas unterkühlten Führung im Freigelände, bei der die nachgebauten Behausungen von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit erklärt wurden, ging es mit der völlig neu konzipierten Ausstellung im Schloss weiter. Neben den überaus reichhaltig dargebotenen Exponaten in den Vitrinen konnte man auf Tablets archäologische Fundstellen im Weinviertel lokalisieren, in einem Film der Entstehung eines Langhauses beiwohnen, über Kopfhörer den Tönen einer Knochenflöte lauschen oder die Scherben „alter“ Tongefäße zusammensetzen. Interessiert verfolgten die Kinder auch die filmisch festgehaltene Arbeit von Archäologen und bastelten aus bereitliegenden Materialien selbst an einem Langhausmodell.

Bei einem elektronischen Memory-Spiel gab es die Möglichkeit, sein Wissen über Handelsbeziehungen der Eisenzeit unter Beweis zu stellen. Um eine Vorstellung vom unterschiedlichen Gewicht der einzelnen Werkstoffe zu bekommen, durften die SchülerInnen Kupfer, Bronze und Eisen zum Vergleich heben. Auch die Fragmente eines Grabsteins aus der Römerzeit galt es, richtig anzuordnen. Besonderen Spaß bereitete vor allem den Buben die Epoche der Völkerwanderung. Man konnte einen Helm ausprobieren und Bogenschießen, wobei die „Treffer“ elektronisch abzulesen waren.

Begleitet vom fachkundigen Kommentar von Koll. Hasenhündl führte uns der Heimweg über die nebelverhangenen Leiser Berge zurück zur Schule.

Mag. Ingrid Lechner-Fent