Andere Sprache, andere Währung, andere Steckdosen – in dieser Schulwoche war für die 7A alles anders

Vom 13.09. bis 20.09. konnten wir Auslandserfahrungen auf unserer Sprachreise nach Canterbury sammeln. Nach dem Aufteilen in Gastfamilien, die uns als „lovely boys and girls“ bald ins Herz schlossen, ging es am Montag los mit dem Unterricht in der St. Peter’s School of English. Die Lehrer schafften es, uns in Kleingruppen und mit vielen kommunikativen Spielen zum Sprechen in feinstem British English zu animieren. Nachmittags ging es dann landeskundlich weiter: Neben einer guided tour durch Canterbury lernten wir auch Interessantes (Stichwort:“How interesting!“) bei einem Riverside Walk und kosteten den typischen “cream tea“. Ein Ausflug zum Dover Castle wurde zum stürmischen Erlebnis, wobei zwei besonders Mutige den Sprung in die tosenden Wellen des Ärmelkanals wagten. Bei einer River Boat Tour konnten wir die malerische Altstadt von Canterbury von einem anderen Blickwinkel kennenlernen (und von unserem captain herausfinden, was die Engländer wirklich von ihrem Fußballteam halten). Wie es sich für gute Touristen gehört, begaben wir uns auch auf die Spuren von Thomas Beckett in die Canterbury Cathedral sowie von Christopher Marlowe, einem Zeitgenossen von William Shakespeare, der ein berühmtes, aber tragisch kurzes Leben in Canterbury verbrachte (Stichwort: „How sad!“)

Das englische Wetter machte seinem Namen alle Ehre und wir erfuhren am eigenen Leib, was “It’s raining cats and dogs“ wirklich heißt, deshalb setzten wir am Karaoke Abend mit “It’s raining men“ eine kräftige Stimme dagegen.

Absolutes Highlight dieser Reise war unser Londontag am Samstag bei strahlendem Sonnenschein. Der Tower mit den Kronjuwelen inklusive Foto mit einem “Beefeater“ stand auf dem Programm ebenso wie das Parlament mit Big Ben, Downing Street Nr. 10, die Horseguards, Trafalgar Square, Covent Garden, Leicester Square (ja, auch die M&M’s World), Picadilly Circus, Hardrock Café und zu guter Letzt der Buckingham Palace, in dessen Park wir schlussendlich erschöpft auf Liegestühlen ausruhen wollten, als ein Parkwächter uns ungewohnt unhöflich zum Bezahlen derselben aufforderte.

Es war eben alles anders als im “normalen“ Schulbetrieb…

Mag. Claudia Fröschl
Mag. Irmgard Zimmermann