Ein Blick in den Spiegel scheint selbstverständlich – und doch wirft er große Fragen auf: Warum erkennen wir uns selbst? Warum wirken Gesichter auf uns so stark? Und wie verändert sich unser Bild von uns selbst im Laufe des Lebens?
Diesen spannenden Fragen widmet sich die nächste Ausgabe der Jungen Hollabrunner Vorlesungen – und lädt zu einer faszinierenden Reise zwischen Medizin, Wahrnehmung und Identität ein.
Am Mittwoch, 15. April 2026, um 17 Uhr spricht im Festsaal des Bundesgymnasiums Hollabrunn der plastische Chirurg Dr. Harald Kubiena über das Thema: „Das bin ich?! – Wie wir unser Gesicht sehen, erkennen und gesehen werden (wollen). Ein Gesichtschirurg erzählt.“
Dabei eröffnet sich ein ungewöhnlicher Blick auf das menschliche Gesicht: als biologisches Wunderwerk, als Spiegel unserer Persönlichkeit – und als zentraler Bestandteil unserer Identität. Aus der Perspektive eines erfahrenen Gesichtschirurgen wird verständlich, wie wir Gesichter wahrnehmen, warum sie für zwischenmenschliche Beziehungen so entscheidend sind und welche Rolle sie für unser Selbstbild spielen.
Der Vortrag verbindet medizinisches Wissen mit alltagsnahen Fragen und lädt dazu ein, das eigene Gesicht – und das der anderen – mit neuen Augen zu sehen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Neugierigen ab 10 Jahren und zeigt, wie spannend Wissenschaft sein kann, wenn sie verständlich und lebensnah vermittelt wird.
Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind willkommen.

