Fr. Koloman (Rudolf) HIRSCH  O.S.B. (1965):

120 Jahre Erzbischöfliches Seminar Hollabrunn

Vor 120 Jahren – 25 Jahre nach der Gründung im Jahre 1856 – wurde das „Kleine Seminar“

der Erzdiözese Wien nach Hollabrunn (damals noch „Oberhollabrunn“) verlegt. Ein neues, zeitgemäßes Seminargebäude war errichtet und gab von da an bis zur Schließung im September 1992 Generationen von Schülern Heimat während ihrer Mittelschulzeit. Aus dem Kreis der Absolventen unseres Gymnasiums ging aus den Reihen der Seminaristen eine große Zahl von Priestern und Ordensleuten hervor, deren segensreiches Wirken tragende Basis seelsorglicher Aufgabenerfüllung vor allem in den Diözesen Wien und Eisenstadt über Jahrzehnte bildete und bildet. Zum Anlaß des Jubiläums einige persönliche Gedanken.


J

eder unserer Kollegen, der das Seminar als seine Heimstätte erleben durfte, Eb. Seminar in Hollabrunnhat naturgemäß auch seine persönliche Erinnerung, seine Empfindung der Zeit, die er hier verbrachte und die sein Leben in der wohl wichtigsten Phase seiner Persönlichkeitsentwicklung als junger Mann prägte und bestimmte. Viele kamen unmittelbar nach der Volksschule aus ihrer Heimatstadt, meistens ihrem Heimatdorf nach Hollabrunn, manche schon in höheren Klassen oder ab der Oberstufe, alle aber standen staunend vor einem mächtigen Gebäude, das gegenüber der Hollabrunner Pfarrkirche dominant den Kirchenplatz füllte. Wie bescheiden und klein nahm sich dagegen das rechts davon gelegene „alte“ Gymnasium aus. Beim Eintritt in die Aula grüßte uns Ankommende die Schutzmantelmadonna und ein Bild des ersten Gründers, Kardinal Othmar Ritter von RAUSCHER (1797-1875, Erzbischof ab 1853). Die großzügige Weite des Hauses zog uns in ihren Bann und ließ ansatzweise erahnen und auch bangen, was von da an im Lebensgang eines Seminaristen jetzt wohl erwartet werden durfte. Das Eis war bald geschmolzen und schon der Empfang an der Pforte – in meinem Fall waren es die legendäre Pfortenschwester Euphrosyne, eine resche, aber herzliche Borromäerin, sowie das ebenso legendäre Fräulein Adamek – zeigte einem einfach, was hier Vorrang hat: Ordnung, Disziplin und doch auch Herzlichkeit. Das Knieschlottern meldete sich erst wieder pünktlich zum Antrittsbesuch beim Herrn Rektor: Dr. Johann KURZ, ein Mann von hagerer asketischer Gestalt und einem ebenso charakteristischen wie gewinnenden Lächeln war von der ersten Begegnung an die Respektsperson, die vielleicht ob der gewissen Distanz, die ihn umgab, dies auch für alle Zeit geblieben ist. Dr. Franz SOTOLA als Spiritual des Seminars war für alle, vor allem aber für die jüngeren Jahrgänge Anlaufstelle in allen Problemen und Problemchen, die da im Laufe der Zeit auftreten. Der ständige Kontakt im Alltagsleben des Seminaristen bestand naturgemäß zum Präfekten: Persönlichkeiten wie August DOBBEK (1950), + Florian KUNTNER (1952) und Walter RATHPOLLER (1953) sind mir persönlich für alle Zeiten in dankbarem Gedenken in Erinnerung. Ein Blick auf die Priester, die zu meiner Seminarzeit wirkten, wäre unvollständig ohne den Namen Dr. Hans GROER (1937). Er beeindruckte mich weniger als Begleiter meines spirituellen Lebens, sondern viel mehr als mein Religionsprofessor von der vierten Klasse an bis zur Matura. Sein Beispiel an Wissen, tiefgründige Spiritualität, seine große Menschlichkeit ebenso, wie sein äußeres gepflegtes Erscheinungsbild und sein öffentliches Auftreten waren beeindruckend und geeignet, ein starkes Gefühl von positiver innerer wie äußerer Lebenseinstellung nachhaltig zu vermitteln, wofür ich persönlich immer dankbar sein werde – unabhängig von allen vor allem für ihn unerfreulichen Umständen seiner letzten Zeit als Erzbischof von Wien. An jedem Abend, wenn wir Göttweiger Mönche nach der Komplet mit der „Marianischen Antiphon“, dem Alma Redemptoris mater, dem Salve regina oder dem Regina caeli – je nach geprägter Zeit halt – unseren Tag beschließen und in Gottes Hand legen, denke ich unweigerlich dankbar auch an ihn: wir (und nicht nur die Seminaristen) haben diese betenden Gesänge von ihm vermittelt bekommen und gelernt und oft am Beginn der Religionsstunde gemeinsam gesungen. Die Jahre unserer Reifung haben die Seminarvorsteher und die Professoren am Gymnasium begleitet. Die Reifeprüfung hat uns mit dem Maturazeugnis ins Leben entlassen. Wir sind Botschafter des Geistes, der uns in Seminar und Gymnasium vermittelt wurde und der uns als „Alt-Hollabrunner“ und „Hollabrunner Altseminaristen“ – Priester gleichwie Laien – so besonders auszeichnet.

Der Betrieb des Erzbischöflichen Seminars Hollabrunn ist zwar eingestellt, die Institution besteht. Sie besteht in den vielen Alt-Seminaristen, die weit in alle Welt hinausgegangen sind, für das ganze Leben ausgestattet mit einem Rüstzeug, das sie sich – oft auch unter persönlichen Schwierigkeiten – unter verständiger Hilfe und Führung in Seminar und Gymnasium erwerben durften. Daran sollten wir alle denken, wenn wir uns heute und jetzt an die Institution erinnern, die unseren Geist, unsere Persönlichkeit und unsere Herzen geprägt haben. Das Seminar besteht nicht nur in einem erhaltenswerten Gebäude allein: es besteht vor allem in unserem Geist und in unserem Herz. Nahezu zehn Jahre nach der Einstellung des Betriebes wird es zum Gedenken an das 120-jährige Bestehen des Erzbischöflichen Seminars in Hollabrunn wahrscheinlich keine groß angelegten Feiern geben: keine äußeren Feiern, aber im Innersten denkt wohl jeder der Altseminaristen in diesem kleinen Jubiläumsjahr dankbar an „sein“ Seminar zurück.

Der Verein der „Hollabrunner Altseminaristen“ wird das Jahrestreffen 2001 am Sonntag, dem 7. Oktober 2001 zu einem Jubiläumstreffen (Tagesprogramm siehe Kasten!) machen. Ich darf auch von dieser Stelle der „Hollabrunner Runde“ alle Alt-Seminaristen aufrufen, daran teilzuhaben: nach Möglichkeit persönlich in Hollabrunn oder im Gedenken an das Haus und die eigene Seminarzeit an diesem Tag – und nicht nur an diesem Tag.

Fr. Koloman (Rudolf) HIRSCH  OSB  (1965)

Sonntag, 7. Oktober 2001:

Jahrestreffen der Hollabrunner Altseminaristen

„120 Jahre Seminar in Hollabrunn“

 

10.00 Uhr

11.30 Uhr

14.00 Uhr

auf Wunsch    

Hl. Messe in der Pfarrkirche Hollabrunn

Mittagessen im Landgasthaus Wolf

Vollversammlung im Erzb. Seminar

Führung durch das Seminargebäude

Anmeldungen zum Mittagessen sind erbeten:

Erzb. Seminar (02952/2122) oder

Herwig Reidlinger (02952/4264)

bis spätestens 2. Oktober 2001!

EHRUNGEN – ERNENNUNGEN – BEFÖRDERUNGEN

UnivProf. Prälat Dr. Josef WEISMAYER (1954): Domkapitular Rudolfinischer Stiftung

GR Johann LEUBOLT (1956): Konsistorialrat

KR Johann HARTL (1957): Dechant des Dekanates Kirchschlag

KR Eduard DEIM (1956), Pfarrer in Guntersdorf und ehem. Vizerektor des Erzb. Seminars, wurde von der Marktgemeinde Guntersdorf zum Ehrenbürger ernannt.

Bischofsvikar KR Karl RÜHRINGER (1959): Domkapitular Rudolfinischer Stiftung

HR Mag. Arno KLIEN (1958): Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ.

Kan. GR Heinrich HAHN (1960), Propstpfarrer in Wr. Neustadt wurde das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ verliehen.

OSR Dir. Peter HINTRINGER (1960): Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ. Die Überreichung der Auszeichnungen nahm LH Dr. Erwin PRÖLL am 26.6.2001 im NÖ. Landhaus vor.

Dir. Mag. Helmut WUNDERL (1965) wurde vom Bundespräsidenten der Berufstitel Hofrat verliehen. Die Verleihung des Dekretes erfolgte am 30.8.2001 im Rahmen der Abschlußveranstaltung der „Pädagogischen Wochen 2001“ in Hollabrunn durch den Präsidenten des Landesschulrates für NÖ, HR Adolf Stricker.

P. Georg WILFINGER  OSB (1969): Prior des Benediktinerstiftes Melk

P. Mag. Columban (Gerhard) LUSER  OSB (1974): Leiter des Exerzitienhauses St. Altmann (Stift Göttweig) und Pfarrer in Bergern im Dunkelsteinerwald

P. MMag. Dr. Emmanuel (Johann) BAUER  OSB (1977) wurde am 1. März 2001 zum A. o. UnivProf. an der Paris-Lodron-Universität Salzburg ernannt.

Mag. Markus MUTH (1990): Vikariats-Jugendseelsorger im Vikariat Unter dem Wienerwald

WIR GRATULIEREN

Zur Vermählung:

Mag. Birgit BAUM (1988) und Alfred Ponier am 1. Juli 2000.

Mag. Daniela WALCH (1991) und Dr. Norbert Stampfl am 18. August 2001 in der Pfarrkirche St. Georg, Großweikersdorf.

Judith KONSTANTIN (1991) und Alexander Strobl am 8. Juli 2000 in der Pfarrkirche St. Leonhard in Wartberg. Im Anschluß an die Trauung erfolgte die Taufe ihres Sohnes Maximilian Anton.

Ursula WAGNER (1993) und Christoph GURTNER (1992) am 29. September 2001 in Hollabrunn.

Rosemarie STEIGER (1994) und Reinhard Frank am 4. August 2001 in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Markgrafneusiedl.

Andrea RAITH (1994) und Ing. Thomas Hauk am 30.Juni 2001 in der Stadtpfarrkirche Hollabrunn.

Zu Elternfreuden:

Mag. Birgit PONIER-BAUM (Baum/1988) und Alfred Ponier zur Geburt ihrer Tochter Sophie Anna am 2. Mai 2001

Andreas und Alexandra PIRCHEIM (Pusam/1990) zur Geburt ihrer zweiten Tochter Sofia am 13. Juni 2001

Franz und Elisabeth ROHRINGER (Pimberger/1995) zur Geburt ihres Sohnes Felix am 15. Februar 2001

Roland und Dr. Ulrike MEIER (Schweiger/1985) zur Geburt ihres zweiten Sohnes Moritz am 14. März 2001

Sigrid (Hagen/1986) und Josef BESENBÄCK (1985) zur Geburt von Levin und Lennart am 18. März 2001

Gabriele BRÄUER (1994) zur Geburt des Sohnes Christopher am 11. Juli 2001

Zum Studienabschluß:

Mag. Dipl.-Ing. Johannes GEHRINGER (1985): Abschluß eines einjährigen Postgraduate-Studiums an der Université Libre de Bruxelles mit dem Titel „Master of International Politics“

Karin BRAUN (1991): Dr. med. univ.

Judith STROBL (Konstantin/1991): Dr. med. univ.

WIR TRAUERN

KR Franz WEISS (1929), Pfarrer i. R., zuletzt 2770 Vorderbruck 38, ist am 8. Mai 2001 im Landespensionistenheim Gutenstein verstorben und wurde am 16. Mai 2001 im FH Pernitz begraben.

HR Dr. Johann THURY (1932), + 12. Dezember 2000, am 20. Dezember 2000 am Stadtfriedhof Eisenstadt begraben.

Mag. Peter BRABENETZ (1985), Pfarrer in Sierndorf, Oberhautzenthal, Obermallebarn, und Senning, ist am 14. Juli 2001 beim Jungscharlager in Kärnten tödlich verunglückt. Am 21. Juni wurde er im Familiengrab am FH Hollabrunn begraben.

Requiescant in pace!

Herbstausflug 2001:

OTTENSTEIN und WALDREICHS – NÖ. LANDESAUSSTELLUNG 2001

Der traditionelle Herbstausflug der Hollabrunner Runde führt uns zur NÖ Landesausstellung, ins  Schloß Ottenstein bzw. Schloß Waldreichs. Die Ausstellung steht unter dem Thema Sein & Sinn - über die Suche des Menschen nach Schutz, Geborgenheit und Orientierung“ (Ottenstein) bzw. „Über die Burg als Symbol der Macht und der Sicherheit“ (Waldreichs).

Alle Kolleginnen und Kollegen, die sich zu unserem Herbstausflug angemeldet haben, möchten wir an das Programm erinnern:

Sonntag, 23. September 2001

08.15   Bus - ab Wien/Börse

09.00   Bus - ab Hollabrunn/Kirchenplatz

10.00   Hl. Messe in Maria Dreieichen

12.00   Gemeinsames Mittagessen im Schloßrestaurant Ottenstein

14.00   Führung durch die Landesausstellung

17.00   Ausklang bei einem Heurigen

19.00   Rückfahrt des Busses nach Hollabrunn und Wien

UNSERE NÄCHSTEN MONATSTREFFEN

Unsere Wiener Monatstreffen finden nach wie vor im Stammlokal Restaurant Herbert STOPFER, Wien 1., Rudolfsplatz 4, Telefon 01/5336462 regelmäßig an jedem 2. Montag des Monats – Treffpunkt ab 18 Uhr – statt.

Montag, 10. 9. 2001

Heute beginnen wir das neue Arbeitsjahr

Sonntag, 23. 9. 2001

Unser jährlicher Herbstausflug führt uns zur NÖ. Landesaustellung nach Ottenstein und Waldreichs. Wäre schön, wenn Du diesmal auch dabei wärst! Siehe auch die Erinnerung auf Seite 3!

Montag, 8. 10. 2001

Aufgerufen sind zu diesem Treffen besonders die Jahrgänge mit der Endziffer 0!

Montag, 12. 11. 2001

An diesem Abend beginnen wir unser Treffen  mit dem Gedenken an verstorbene Lehrer und Mitschüler beim Gottesdienst in Maria am Gestade. Vor unserem November-Monatstreffen gedenken wir unserer im vergangenen Jahr Verstorbenen. In der

Kirche Maria am Gestade

1010 Wien, Salvatorgasse 12, um 18 Uhr

feiert Koll. Prior P. Mag. Clemens M. REISCHL  OSB (1975) mit uns Eucharistie. Priester, Diakone, Ordensleute und Kleriker sind zur Konzelebration bzw. Mitgestaltung eingeladen und mögen bitte bis 17.45 in die Sakristei kommen. Anschließend treffen wir einander beim Stopfer am Rudolfsplatz!

Montag, 10. 12. 2001

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Noch einmal treffen wir uns zum Ausklang in diesem Jahr.

TREFFPUNKT HOLLABRUNN

Wir möchten alle Kolleginnen und Kollegen an die Möglichkeit zur freundschaftlichen Begegnung aller Jahrgänge in Hollabrunn erinnern: Als Termin für das Treffen in Hollabrunn sehen wir jeweils den 2. Dienstag im März, Juni, September und Dezember vor.

Nach dem September-Treffen am Dienstag, 11. September 2001 findet daher das nächste Treffen in Hollabrunn am

Dienstag, 11. Dezember 2001

statt. Treffpunkt: GH Reisinger, 19.00 Uhr

JAHRGANG 1951 – 50. Maturajubiläum

Am 20.Mai 2001 versammelten sich die ehem. Maturanten des Jahrganges 1951 in Hollabrunn, um ihr 50-jähriges Matruajubiläum zu feiern. Gekommen waren: Elisabeth BRUNNER (Haunold) und ihr Gatte, Henriette EGERER (Schneider), Albine FISCHER (Twaruschek) und Gatte, Michael BISCHINGER, Johann GRAF, Ernst HAUNOLD, Fritz KOFLER, Hans KRONBERGER und Gattin, Hermann PAHS, Fritz PERSCHAK und Gattin, Hubert PONWEISER, Stefan SEPER und Gattin, Leopold STRANDL, Kurt WISGOTT und Gattin, Othmar ZIEHER. Auch Robert Becher, der Gatte unserer im November 2000 verstorbenen Kollegin Inge BECHER (Buxbaum), nahm an unserem Treffen teil. Nicht erschienen, jedoch entschuldigt, waren: Robert MAIR, Johannes MAYER, Irene PACHER (Hanson), Helmut PERSCHKE, Hannes SÖGERER, Wilma STREIF (Rihacek), Ernst SCHERMANN.

Wir feierten  um 11 Uhr eine hl. Messe in der Seitenkapelle der Stadtpfarrkirche, unsere Priesterkollegen Bischinger, Ponweiser und Strandl konzelebrierten. Dabei gedachten wir besonders unserer schon verstorbe-nen Koll. Franz FRISCH, Rudolf JUNGMAYER, Helga AIGNER (Schnitzer), Hans FRANNER, Friedrich MAYER, Robert JAROS und Inge BECHER (Buxbaum). Anschließend hatten wir die Gelegenheit, unsere ehemalige Schule am Kirchenplatz zu besuchen. Wir waren in unserer damaligen 8. Klasse im Parterre links, ebenso im Konferenzzimmer im 1.Stock, wo wir unsere mündliche Matura abgelegt hatten. Da kamen ganz schön gemischte Gefühle auf! Zu verdanken war dieser Besuch Herrn Prof. Mag. Vodicka von der HAK. Er führte uns durch die Schule und erzählte uns viel Interessantes: die Errungenschaften der heutigen Zeit, wie Klassen mit Computern, Trainingsraum für Übungsfirmen etc. Als Andenken durften wir kleine Steine der ehemaligen Stiege (jetzt Fliesen) mitnehmen. Um 13 Uhr hatten wir ein gemeinsames Mittagessen im Gasthof Reisinger; danach besuchten wir den Friedhof , wo wir am Grab unserer Kollegin Helga Aigner ein kurzes Gebet verrichteten und am Grab unseres ehemaligen Klassenvorstandes Prof. Dr. Johann Simhandl eine Kerze entzündeten. Auch die Gräber von anderen unserer Professoren fanden wir auf unserem Rundgang und gedachten ihrer im Gebet.

Am Nachmittag fanden wir uns dann am Kellerplatzl ein, wo wir von Vizebürgermeister Koll. Dr. Werner LAMM (1961) herzlich begrüßt und sodann auf Einladung der Stadtgemeinde gut verköstigt wurden. Herzlichen Dank an die Stadtgemeinde Hollabrunn! Bei nettem Geplauder und Schwelgen von Erinnerungen an unsere Schulzeit klang dann gegen Abend unsere Zusammenkunft aus.

Elisabeth BRUNNER (1951)

Jahrgang 1973 auf Maturareise

Heute tun es alle. Wir haben es damals noch nicht getan. Jetzt haben wir es nachgeholt: Wir waren auf Maturareise. In Irland. Die grüne Insel hatte bei einer Urabstimmung Originalschauplätze wie Ibiza oder Rhodos sowie humanistische oder neusprachliche Destinationen wie Athen oder Paris klar auf die Plätze ver- – und sich als überaus realistische Wahl erwiesen. Irland bietet einfach alles, was man für eine Maturareise mit 28-jährigem time-lag braucht.

Vier Tage lang genossen wir in freundschaftlicher Harmonie die erfrischende Atmosphäre in lebendigen Pubs, bezogen helle Freude aus dunklem Guinness und würzig-mildem Jameson, wanderten auf prähistorischen und frühchristlichen Spuren in und um Dublin, erprobten die nachhaltige Wirkung von bampfigem Englischunterricht, riefen Erinnerungen an unsere gemeinsame Schulzeit wach und pflegten für eine Maturareise äußerst kontrollierten Umgang mit Alkohol und dem jeweils anderen Geschlecht.

Maturareise in Irland: 28 Jahre nach der Reifeprüfung eine reife Prüfung für Körper, Geist und Seele. Wir haben bestanden. Kalkül: Ausgezeichneter Erfolg.
Mit von der Partie waren Michael ENGELBERT, Elisabeth FIDLER (Pollak), Ludwig HERZIG, Karl MODER, Wolfgang MÜLLEBNER, Marlies PARLAGI (Nitsch), Walter PROCHASKA, Leopold RAITH, Günter SCHWARZ mit Gattin Sylvia (Steurer/1975), Ulrike WIESAUER und

Manfred BREINDL (1973)

NEUES AUS DEM GYMNASIUM HOLLABRUNN

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat es wieder einige Veränderungen im Lehrkörper gegeben: OStR. Dr. Gerhard Berthold und FL Konrad Gross haben ihren Ruhestand angetreten. Neu an der Schule sind Mag. Annemarie Cerwenka (BE, PUP), Mag. Christian Eichhorn (Lü, GSK), Mag. Maria Karlinger (D), Mag. Renate Kraml (MU) und Mag. Markus Roskar (BE, TEW).

Prof. Dr. Leopold Fischer wurde mit dem Berufstitel Oberstudienrat ausgezeichnet.

Der Landesschulrat für Niederösterreich hat  folgenden Mitgliedern des Lehrkörpers für ihr großen Engagement zur Durchführung der Auslandsprojekte unserer Schule (Holland, Deutschland) Dank und Anerkennung ausgesprochen: Mag. Dr. Eva Edelmüller, Mag. Elfriede Kuzmits, Mag. Henriette Rössler, Mag. Michael Überall und Mag. Reinhard Wurm.

Der Gymnasiumball findet traditionell am Faschingsamstag, das ist diesmal Samstag, 10. Februar 2002, wieder im Hollabrunner Stadtsaal statt. Bitte jetzt bereits diesen Termin vormerken!

Unbedingt vorgemerkt möge auch das

Schulfest am Samstag, 22. Juni 2002

werden. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen. Das Schulfest soll ein Absolvententreffen unserer Schule werden, wobei sich dieser Termin besonders für geplante Maturajubiläen eignet.

HR Mag. Johannes GEYER, Direktor

MITTEILUNGEN DER HOLLABRUNNER RUNDE

NACHRICHTEN DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG DES GYMNASIUMS HOLLABRUNN

Nr. 3 – SEPTEMBER 2001

IMPRESSUM:

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:

HOLLABRUNNER RUNDE –

Absolventenvereinigung des Gymnasiums Hollabrunn

www.bghollabrunn.ac.at/~hollabrunner.runde/

e-mail: hollabrunner.runde@bghollabrunn.ac.at

Der Vorstand:

Vorsitzender: Hofrat Dr. Heribert HOLZER

Vorsitzender-Stellvertreter: Fr. Koloman HIRSCH  OSB

e-mail: koloman@stiftgoettweig.at

Finanz-/Organisationsreferent: DI Dr. Franz SURBÖCK

Standesreferent: Prof. Mag. Josef LANGER

e-mail: josef.langer@htl-hl.ac.at

Fax-Nummer: 02952/34009

Vereinssitz: 2020 HOLLABRUNN, Reucklstraße 9

Postanschrift: 2020 HOLLABRUNN, Postfach 14

Redaktion und für den Inhalt verantwortlich:

Fr. Koloman (Rudolf) HIRSCH OSB, 3511 Stift Göttweig, Telefon 02732/85581-231; Telefax 244 DW

http://www.stiftgoettweig.at

e-mail: koloman@stiftgoettweig.at

Druck. S.MELZER, 1230 Wien, Breitenfurterstraße 231

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