1, 2, 3…. Prêts? Partons!!!

Strasbourgreise der 4. Klassen

 

Die letzten Französischstunden dieses Schuljahres drehten sich meist nur mehr um ein Thema: unsere gemeinsame Reise nach Strasbourg. Wie lange werden wir bis zu der reizvollen Stadt im Elsass unterwegs sein? Das wird aber lange dauern! Die Jugendherberge? Ob die Zimmer wohl schön sind? Und die wichtigste aller Fragen: Werden die Franzosen überhaupt verstehen, was wir sagen? 

Um niemanden lange auf die Folter zu spannen: Wir standen zwar einige Male im Stau, aber trotzdem grüßte uns mit nur wenig Verspätung das Münster aus der Ferne. Das Abendessen wartete auf uns und die Jugendherberge, vor allem aber die Zimmer, wurden von den jungen Gästen durchwegs mit dem Prädikat „cool“ bewertet.  Sie sollten sich auch gut ausruhen können, denn schließlich gab es in Strasbourg und Umgebung viel zu entdecken. Da mussten zuerst einmal die Altstadt mit dem Gerberviertel „La petite France“  und die zahlreichen Fachwerkhäuser bewundert werden. Über 300 Stufen zur Aussichtsplattform des Münsters wollten erklommen werden. Für die Mühen wurden alle mit einem wunderbaren Blick über die Stadt belohnt. Zur Stärkung gab es „Tarte flambée“ und zur Erholung gingen wir an Bord eines „bateau mouche“, das uns einen fantastischen Blick auf die Altstadt von der Ill aus bot, uns in die „Neustadt“ und schließlich zum Europaparlament brachte. Ah ja, wir dürfen natürlich die Störche nicht vergessen, die sozusagen das Wahrzeichen Strasbourgs sind. Wir konnten sie nicht nur im „Jardin de l’Orangerie“, sondern auch in zahlreichen Souvenirläden bewundern. 

Am letzten Tag ging es hinaus aus der Stadt in den „Parc du Petit Prince“, einem Vergnügungspark, der dem kleinen Helden von Antoine de Saint-Exupéry gewidmet ist. Als Abschluss wurde noch ein malerisches Dörfchen inmitten von Weinbergen besucht. Dann hieß es schon Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Adieu l’Alsace, adieu Strasbourg! C’était merveilleux!