Blitze erzeugen Musik

Am Dienstag 4.6.2018 besuchte die 7B die Teslaanlage des GRG12 in Wien. Bei der beeindruckenden Hochspannungsvorführung wurde viel Interessantes über Nikola Tesla und seinen Einfluss im Bereich der Elektrizitätslehre berichtet, z.B. über Teslatransformatoren oder warum unser Stromnetz mit Wechselstrom betrieben wird. Diverse Experimente mit der größten Teslaanlage Österreichs präsentierten die Physik von ihrer besten Seite.

Es wurde gezeigt, dass man mit Blitzen Musik erzeugen kann, indem ein Keyboard an den Teslatransformator angeschlossen wurde. Auch wenn sich diese Art Musikerzeugung vermutlich nicht durchsetzen wird, war es interessant den Blitzen zu lauschen. Je nach Frequenz waren unterschiedlich hohe Töne und unterschiedlich lange Blitze zu beobachten. Demonstriert wurde auch eine besondere Eigenschaft von Elektronen: diese bahnen sich, selbst trotz Hindernissen, immer ihren Weg zum Ziel.

Besonders eindrucksvoll sind sicher die Versuche mit dem Faradayschen Käfig, bei denen man sich in einem Metallkäfig den bis zu 2m langen Blitzen bei Spannungen von 2 Millionen Volt aussetzt. Mut und etwas Überwindung der Testpersonen spielen anfänglich jedenfalls eine Rolle, aber zum Schluss wurden alle davon überzeugt, dass Michael Faradays physikalische Aussagen über derartige Käfige richtig sind. 

Insgesamt hatte die 7B einen absolut spannenden Vormittag in Wien.

Mag. Katharina Auer-Leszkovics