Im Trickfilmstudio des ZOOM-Kindermuseums im MQ Wien

Auf die Exkursion ins Kindermuseum in Wien freute sich die ganze NEW-Klasse 1A schon eine Woche lang. Am Dienstag – vor dem besagten Kreativtag am Mittwoch – bereiteten wir (die Klasse 1A) unsere Figuren für den geplanten Trickfilmworkshop im ZOOM vor.

Aber der Ausflug führte uns nicht nur zum Wiener Museumsquartier, bevor der Workshop starten sollte, blieb noch Zeit, den Stephansdom zu besichtigen und sogar den Südturm zu erklimmen. Im Steffl war unser Aufenthalt eher kurz, doch alle schafften es, einmal staunend zum Altar zu gehen und das plastische Porträt des Baumeisters und Bildhauers Meister Pilgram zu entdecken. Nachdem wir uns also alle umgesehen hatten, verließen wir die Kirche wieder, marschierten bis zum Eingang des Südturmes und gingen die vielen Treppen fast bis zur Turmspitze hinauf. Die Aussicht war beeindruckend und mit ein paar Souvenirs mehr in unseren Taschen stiegen wir heiter wieder die 343 Steinstufen hinab. Im nahen Eissalon kauften wir uns alle ein wundervoll gutschmeckendes Eis und legten noch den Rest des Weges bis zum Museumsquartier zurück. Dort angekommen setzten wir uns auf die lilafarbenen Bänke vor dem Museum und aßen unsere Jause. Als wir das ZOOM betraten, herrschte im Eingangsbereich des farbenfroh gestalteten Kindermuseums eine sehr angenehme Atmosphäre. Alle warteten schon gespannt auf den Beginn des Workshops und gaben so schnell wie möglich ihre Jacken und Rucksäcke ab. 

Im eigentlichen Trickfilmstudio angekommen, wurden wir angewiesen uns an zwei große Tische zu setzen. Die vier netten Betreuer, Verena, Christian, Diego und Werner, stellten sich sogleich vor. Sie erklärten uns zunächst die weitere Vorgehensweise und wir begannen mit der gestalterischen Arbeit. Anschließend mussten wir alle Figuren abfotografieren, um sie auf den Computer übertragen zu können. Dabei haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, um jeweils „Teil 1“ und „Teil 2“ der Geschichte zu bearbeiten. Als weiteren Schritt mussten wir die eingescannten Figuren mit Scheiben über einen großen „Bildschirmtisch“ bewegen. Diese Scheiben waren mit Mustern versehen, sodass eine Kamera an der Decke, sie „erkennen konnte“ und die Fotos, die während des Bewegens der Scheibe gemacht wurden, wiederum auf den Computer übertragen werden konnten. Dabei musste man jedoch beachten, dass sobald man sich über eine der Scheiben beugte und diese überdeckte, das entsprechende Bild nicht mehr angezeigt werden konnte. Anschließend wurden beide Teile der Geschichte noch mit einem Mikrofon vertont. Das Endergebnis war einfach toll! Alle waren sehr beeindruckt und Sie werden es vielleicht auch sein.

Die Trickfilme sind im Internet in der ZOOM-Sammlung unter den Namen: „Der Geistertraum 1“ und „Der Geistertraum 2“ zu finden. Viel Spaß beim Anschauen der Trickfilme!

Sophie Holzschuh, NEW-Klasse 1A

(Exkursion mit Mag. Gerlinde Sagbauer und MMag. Gerda Prantl)